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„Kompetenztraining Angewandtes Karate“
„Karate bedeutet absolute Hingabe. Es gibt keine Halbherzigkeit. Nichts ist unmöglich.“, Miyagi Chōjun

„Solltest du in einem Kampf einen Karateschlag ausführen, so darfst du keine Zweifel darüber haben, dass dieser eine Schlag alles entscheiden wird.“ Funakoshi Gichin

 

Viele große Meister widmeten ihr Leben der Kampfkunst des Karate lange bevor es zur international anerkannten Sportart oder gar olympisch wurde. Im Kompetenztraining Angewandtes Karate begeben wir uns auf die Suche nach dem Wissen, welches die alten Meister besaßen und welches ihnen den Ruf meisterhafte Kämpfer zu sein einbrachte.

 

Das moderne Karate ist sehr stark auf Faustschläge (und -stöße) und Fußtritte fixiert, die ohne Zweifel die große Stärke des Karate darstellen. Dennoch beherrschten die alten Meister viele Techniken, welche heutzutage eher anderen Kampfsportarten zugeordnet würden. „Der ‚Double-Leg-Takedown‘, wie er im MMA beispielsweise ausgeführt wird, wurde in ähnlicher Weise von Funakoshi unter dem Namen ‚Ude-Wa‘ beschrieben.“, so Trainer Dennis. „Vor diesem Hintergrund werden im Kompetenztraining Techniken geübt, welche auch gegen Kämpfer mit einem anderen Kampfkunsthintergrund funktionieren - insbesondere auch im Rahmen einer effektiven Selbstverteidigung. Die Basis hierfür findet sich noch heute in den Kata, in welchen diese Techniken bis heute festgehalten sind.“

 

Das Kompetenztraining legt den Fokus auf folgende Themenschwerpunkte:

  • Stärken und Schwächen der Techniken sowie deren Einsatzmöglichkeiten
  • Verwendung der Techniken aus verschiedensten Positionen und Situationen heraus
  • Selbstverteidigung gegen mehrere Angreifer
  • Nutzung der persönlichen Stärken im freien Kampfszenario

 

Die Grundschultechniken sowie die Techniken der Kata bilden die technische Grundlage des Karate. In diesem Sinn versteht sich das Kompetenztraining als erweitertes Training zusätzlich zu den Basis-Trainingseinheiten. Die Trainingsinhalte können von jedem individuell im Rahmen seiner Koshinkan-Formen auch für die Prüfungen genutzt werden. Interessierte Karateka können ab dem Blaugurt am Training teilnehmen - im Einzelfall nach Rücksprache auch vorher. Doch auch für hochgraduierte ist dieses Training interessant, so besteht der überwiegende Teil der Mitglieder zurzeit aus Schwarzgurten, die nach neuen Herausforderungen streben.