„54 Schritte zum Sieg“


Natalie Jürgensmann erkämpft sich den 3. Platz
beim Intern. Karate Banzai Cup in Berlin!

Fast 1200 Sportler aus 30 Nationen waren auch in diesem Jahr wieder beim Banzai Cup Open, einem der größten internationalen Karate Turniere Europas, das traditionell an zwei Tagen in Berlin ausgetragen wird. Besonders stark vertreten waren neben Deutschland die Nationen: Belgien, Dänemark, Irland, Niederlande, Polen, Schottland und die Ukraine. Viele Nationen reisten mit Ihren Nationalmannschaften an, um sich der großen internationalen Konkurrenz zu stellen.
Der Karate Club Sennestadt fuhr mit einem kleinen, aber starken Aufgebot nach Berlin. Felix Leicher sowie Annika und Natalie Jürgensmann ließen sich auch dieses Jahr den Berlin-Trip nicht entgehen!
In der Kategorie Kata Individual Senior startete Felix Leicher unter 24 Teilnehmern bereits am Samstag und fand schnell zu seiner gewohnten Form. Mit 3:0 Kampfrichtstimmen bezwang er seinen ersten Gegner und ging zuversichtlich in den Folgekampf. Leider unterlag er mit 2:1 Kampfrichterstimmen knapp und zweifelhaft an den Kontrahenten. Nur ein Poolsieg des Siegers konnte ihn nun in die Trostrunde bringen. Leider war es absehbar, dass dies wohl nicht gelingen würde. Es kam wie es kommen musste und Felix verlor auch seine Chance auf die Trostrunde.
Annika Jürgensmann startete in der Kategorie Kata U12 in einem 37 Teilnehmerfeld. Mit der starken Kata „Bassai Dai“ (Jap.: „Erstürme die Festung“ ) konnte sie die Irin Katlyn Dunlevey bezwingen und mit einer noch besseren Jion (Jap.: „Liebe und Güte“ ) die Landesvizemeisterin aus NRW. Nun stand sie der Dänin Sara Lippert gegenüber und musste sich knapp geschlagen geben! Eine Trostrunde wäre drin gewesen, leider verlor die Dänin im Kampf um den Poolsieg aber gegen ihre Landsmännin aus Dänemark. Damit auch Aus für Annika!
Nun war nur noch Natalie Jürgensmann in der mit 33 TN ebenfalls stark besetzten Kategorie Kata U14 im Rennen. Mit einer starken Darbietung überzeugte sie alle Kampfrichter und gewann klar gegen die Polin Wiktoria Szewc, die Berlinerin Zara Etike und auch die Nationalkämpferin aus der Ukraine Natalia Osadchuk. Es folgte der Kampf um den Poolsieg und damit den Einzug in das Finale! Alles lief gut, doch die Wertung ging leider mit 2:1 Kampfrichterstimmen an die Kontrahentin aus Berlin. Die Enttäuschung auf den greifbaren Finalkampf war groß, doch Natalie sammelte alle ihre Kräfte für die Trostrunde und bündelte sie in einer grandiosen Meisterkata „Gojushiho Sho“ (Jap: Kata der „54 Schritte“)! Die „54 Schritte“ führten Natalie zum Sieg im kleinen Finale und zum 3. Platz in einem großen Internationalen Turnier. Fazit: Ende gut, alles gut – Berlin war wiedermal eine Reise wert!