1. Dan Dennis Schomberg

Dennis auf einen Blick

Koshinkan-Karate seit 2005 im Karate Club Sennestadt

1. Kyu seit 2016
1. Dan seit 2017 bei Christian Wedewardt und Ludwig Binder

Trainer seit 2017 im Bereich Jugend

Gründer und Trainer der Leistungsgruppe BUNKAI-SV

Mitglied der +35-Gruppe

Mitglied der Leistungsgruppe BUNKAI-SV

 

 

 

Dennis bei einer Bunkai-Anwendung zur Kata Nijūshiho
Dennis persönliches Karate

Karate ist für mich ein Weg, um selbst ein besserer Mensch zu werden – der Weg (道,“Dō“) der asiatischen Kampfkünste ist aus gutem Grund eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden. Das Angewandte Karate ermöglicht es mir, die Gedankengänge der großen Meister nachvollziehen zu können und jeden Tag einen kleinen Schritt nach vorne zu gehen.

Die Stilrichtung Koshinkan ermöglicht es mir dabei, meinen Weg selbst zu finden, um das Karate zu entwickeln, das zu mir und meinem Körper passt. Anders als in anderen Stilrichtungen wird hier der Fokus auf Effektivität und Realismus in der Anwendung gelegt und es ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht, neue, dem Karate „unbekannte“ Techniken und Bewegungen mit aufzunehmen und in sein eigenes Karate einzubauen.

Dennis Vorbilder

Wenn ich ein Vorbild benennen müsste, würde ich Vegeta von Dragon Ball Z nehmen *lach* Der war zwar immer „nur“ die Nummer zwei, aber er hat niemals aufgegeben!

Eigentlich habe ich keine wirklichen Vorbilder – ich nehme von jedem Menschen das Gute, und versuche es mir zueigen zu machen. Vor Christian Wedewardt und Ludwig Binder, die ich 2017 auch persönlich kennen lernen durfte, habe beispielsweise den größten Respekt und versuche, ihnen auf dem Gebiet des angewandten Karate nachzueifern.

Es motiviert mich auch einfach, wenn ich nach einem harten Training das Gefühl habe, vorangekommen zu sein und den Punkt überschritten zu haben, wo andere aufgegeben hätten.

Dennis Stärken

Mein Spezialgebiet sind das Angewandte Karate sowie das Krafttraining für Kampfkünstler. Bereits früh habe ich angefangen neben dem Technik-Training selbst Trainingseinheiten einzulegen zur Stärkung der notwendigen Muskulatur mit einem hohen Anteil an Sandsacktraining. Dazu musste ich mir auch viele Grundlagen des Trainings selbst erarbeiten und habe ein deutlich besseres Verständnis für die Funktionen des Körpers erhalten. Der Sandsack schlägt zwar nicht zurück, gibt einem jedoch ein gutes Gefühl dafür, was passiert, wenn man wirklich etwas hartes trifft – und wie man wirklich effektiv schlägt oder tritt.

Außerdem lerne ich zurzeit die japanische Sprache, sodass ich im Training meinen Schülern bereits die richtige Aussprache und die richtige Bedeutung weitergeben kann, da sich im Laufe der Karate-Geschichte in Deutschland auch einige „Fehlübersetzungen“ etabliert haben.

Dennis bestes Karate-Erlebnis

Mein bestes Karate-Erlebnis war wahrscheinlich trotz meiner Nervosität meine Dan-Prüfung. Die habe ich ganz bewusst bei Christian Wedewardt und Ludwig Binder von karatepraxis.de abgelegt, weil beide genau das Karate lehren, was ich ebenfalls betreibe und weitergeben möchte – real, effektiv, modern!

Im Rahmen des Ten-Kyo-Ryu-Lehrgangs konnte ich bereits vorher Gas geben und selbst auch viel lernen, bevor es dann während der Prüfung ernst wurde. Zu wissen, dass ich Christian und Ludwig, die beide Angewandtes Karate auf sehr hohem Niveau betreiben, überzeugen konnte, erfüllt mich heute noch mit stolz.

Das möchte Dennis seinen Schülern mitgeben

Meinen Schülern möchte ich eigentlich nur eines mitgeben: Gebt niemals auf! Am Anfang habe ich ganz neidisch auf die Orange- und Grün-Gurte geschaut, bis ich selber einer war, und wieder nach rechts geschielt habe – und heute sitze ich auf der Seite der Schwarzgurte! Wer nicht aufgibt, auch wenn andere nicht an ihn glauben, der wird automatisch erfolgreich sein!

Ich persönlich habe durch das Karate gelernt, dass ich selbstbewusst sein kann und alles schaffen kann, was ich erreichen möchte – ich muss mich nur anstrengen! Und diese Erfahrung sollen auch meine Schüler machen!

Dennis Motivation als Trainer

Um meine „Youngsters“ zu trainieren, überlege ich mir stets, wie ich ihnen das nahe bringen kann, was sie von mir lernen sollen. Wenn die Schüler dabei während des Trainings beginnen, aus sich herauszukommen und selbstbewusst die Techniken zeigen – an der Pratze, am Partner, am Sandsack – dann erfüllt mich das natürlich auch mit stolz. Auch wenn ich hoffe, dass sie niemals in eine Situation geraten, wo sie das anwenden müssen, was ich ihnen beigebracht habe, so denke ich doch, dass sie nach jedem Training besser und besser vorbereitet sind.

Und dass die Kids dabei auch noch Spaß haben, ist natürlich noch schöner! Da empfinde ich es auch als persönlichen Ritterschlag, wenn ich von meinen Schülern nach meinem Training Bilder wie das nebenstehende zugeschickt bekomme!